die keine Erwerbszwecke verfolgt und sich selbst finanziert. Sie entstand aus dem Auftrag heraus, sich um die Förderung und Verbreitung der künstlerischen Tätigkeit in ihrem natürlichen und kulturellen Umfeld zu kümmern. Die Manruqie-Stiftung erarbeitete daher Austauschprogramme im Bereich Kunst, Umwelt und Kultur, damit sie ihren Zielen gerecht werden konnte. Jedoch ist die Stiftung nicht nur ein Raum, in dem Ausstellungen organisiert und gezeigt werden, sondern sie ist auch eine Möglichkeit für Studien und Diskussionen. Hauptsächlich befasst man sich heute mit der Erhaltung, Erforschung und Verbreitung der Werke von Manrique. Daher ist das Gebäude der Stiftung heute auch ein Museum, dessen Umbau vom Künstler Manrique selbst beaufsichtigt wurde.
Bei den umfangreichen Um- und Ausbauten wurden die Wände und Innenräume der Ausstellung, die aus Bildern und Skulpturen besteht, angepasst. Damit die Besucher über einen Rundgang alle Werke bestaunen können, hat man im Jahre 1992 die beiden Stockwerke über eine Außentreppe aus Basalt miteinander verbunden. Beeindruckend ist hierbei auch die zeitgenössische Sammlung der Stiftung und eine Sammlung von kanarischer Kunst. Die Stiftung befindet sich auf einem Grundstück, dass eine Fläche von 30.000 Quadratmetern ausmacht. Entstanden ist diese Fläche nach den Vulkanausbrüchen von 1730 bis 1736. Über fünf große Blasen wurde das Gebäude, dessen Wohnfläche 1800 Quadratmeter ausmacht, gebaut. Diese Vulkanblasen sind durch Höhlengängen miteinander verbunden und bieten Platz für einen Erholungsbereich, ein Schwimmbecken, eine Tanzfläche und das ehemalige Atelier des Künstlers.