Sehenswürdigkeiten in Teguise

Zu der Gemeinde Teguise gehören einige besonders schöne Orte, wie die Costa Teguise, ein modernes Ferienzentrum auf Lanzarote. Der Ort wurde nur für den aufkommenden Tourismus in den 1970er Jahren erbaut und ist eindeutig vom kanarischen Architekten und Umweltschützer Cesar Manrique geprägt. Er entwarf mehrer

Hotelanlagen sowie einen Garten- und Schwimmbadbereich. Im Ort sind alle Gebäude in weiß gehalten und haben die typischen grünen oder braunen Fenster. Zudem ist keines der Gebäude höher als zwei Stockwerke. Allerdings hat sich in den letzten zehn Jahren das Bild hier sehr gewandelt, sodass man eine ganze Reihe an modernen und großen Hotels errichtet hat. Ein weiterer interessanter Ort ist Guatiza, in dem rund 900 Einwohner zu Hause sind. Das besondere an dieser Gegend sind die vielen Kakteenfelder, die einst die Grundlage für den Reichtum der Insel ausmachten. Hier wurden Kakteen gezüchtet, die den Farbstoff der Karminsäure lieferten, der ein wichtiger Farbstoff war. Bis heute wird er für Kosmetik und auch für den bekannten Campari benutzt.

Highlight des Ortes ist die einschiffe Kirche Santo Gusto, die über einen Zwiebelturmaufsatz verfügt und in weiß gehalten ist. Die Kanten des Baus bestehen allerdings aus schwarzem Vulkangestein. Der Ort Nazaret zählt 790 Einwohner und befindet sich rund zwei Kilometer von der Stadt Teguise entfernt. Das Dorf zieht sich weit am Hang des Montana Ubique hoch und hat sich zu einem sehr bevorzugten Wohngebiet entwickelt. Touristisches Highlight ist das Langomar, ein Anwesen des Künstlers Cesar Manrique. Das Gelände kann man heute frei besichtigen und auf den schönen Wegen spazieren gehen. Ein kleines aber wunderschönes Fischerdorf ist Caleta de Famara, in dem 750 Menschen leben. Bekannt und beliebt ist der Ort vor allem wegen der kulinarischen Köstlichkeiten, die in den vielen Restaurants angeboten werden.