Touristenzentren in Arrecife

Das touristische Treiben spielt sich vor allem in den drei Tourismusgebieten Playa Blanca, Puerto del Carmen und der Costa Teguise. Playa Blanca heißt übersetzt weißer Strand und diesem Namen wird der Bereich auch voll und ganz gerecht. Der Ort war einst ein sehr malerisches Fischerdörfchen und ist heute das

drittgrößte Touristenzentrum der Insel. Trotz der vielen touristischen Einrichtungen ist es hier gelungen, den typischen dörflichen Charakter zu erhalten. Vom Hafen in Playa Blanca aus kann man mit der Fähre zu den Nachbarinseln, wie nach Fuerteventura, reisen. Westlich des Strandes befindet sich der Vulkan Montana Roja, der 194 Meter hoch ist. Über einen gut ausgebauten Wanderweg kann man hier hoch gelangen. Am Vulkan befindet sich auch der alte Fischerleuchtturm Faro de Pechiguera, der im Jahre 1936 gebaut wurde. Der Leuchtturm markiert gleichzeitig auch den südwestlichsten Punkte von Lanzarote. Der wichtigste Touristenort von Lanzarote ist Puerto de Carmen, der über drei ausgedehnte Strände verfügt. Mehr als 30.000 Urlauber finden hier in den Hotels und Pensionen eine Urlaubsunterkunft. Das touristische Treiben spielt sich am Tage wie in der Nacht an der Avenida de las Playas ab. Hier gibt es unheimlich viele Bars und Restaurants sowie Boutiquen und Supermärkte.

Auch Spielhöllen und sonstige Freizeiteinrichtungen sind hier zu finden. Im Landesinnern findet man ein Ödland, dass von Schuttruinen, landwirtschaftlich genutzten Flächen und Brachland gekennzeichnet ist. Ein moderndes Ferienzentrum ist die Costa Teguise, dass sich zehn Kilometer von der Hauptstadt Arrecife entfernt befindet. In den 1970er Jahren hat man dieses Zentrum extra für den beginnenden Tourismus errichtet. Daher findet man hier auch kaum Einheimischen, sondern sehr viele Touristen, die es sich auf den langen Einkaufsstraßen mit zahllosen Restaurants und Einkaufszentren gut gehen lassen. Ein richtiges Stadtzentrum gibt es hier nicht, dafür aber eine sehr lange Strandpromenade mit Biergärten und Restaurants. Die Sandstrände wurden allesamt künstlich angelegt und sind teilweise ein Eldorado für Windsurfer.