Yaiza

In der Gemeinde Yaiza gibt es sehr viele schöne Orte, von denen Playa Blanca, was zu Deutsch weißer Strand heißt, ohne Zweifel der Schönste ist. Einst war der Ort ein malerisches Fischerdörfchen mit ganz viel Ruhe und Gelassenheit. Heute ist es das drittgrößte Touristenzentrum auf der Inseln Lanzarote. Obwohl der Tourismus hier eine sehr

große Rolle spielt, und man städtebaulich sehr viel für die Touristen aus den unterschiedlichen Ländern getan hat, konnte sich der Ort sehr viel von seiner Ursprünglichkeit beibehalten. So sieht es hier immer noch aus wie ein gemütliches Dorf, dass halt nur in den Sommermonaten von Tausenden von Besuchern überschwemmt wird. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört der rote Vulkan Montana Roja, auf den man über einen gut ausgebauten Wanderweg kommt. Auf der Spitze befindet sich der Fischerleuchtturm Faro de Pechiguera, den man im Jahre 1936 errichtet hat. Ein weiteres beschauliches Örtchen in dieser Gemeinde ist Uga, in dem rund 750 Menschen zu Hause sind. Die Häuser sind hier traditionell in weiß gehalten und verfügen meist über einen kleinen Garten.

Touristisches Highlight ist hier die Dorfkapelle mit einem offenen Glockenturm. Zudem ist Uga das Zentrum der Dromedarzucht auf Lanzarote. Einst waren die Dromedare sehr begehrte Arbeitstiere, werden aber heute nur noch für die Touristen gehalten. Sie können ein Ritt durch einen Teil des Timanfaya-Nationalparks von hier aus machen. Viele Sehenswürdigkeiten gibt es im Dorf Femes zu besichtigen, in dem gerade einmal 250 Einwohner zu Hause sind. Besonders interessant ist die Kirche Inglesia de San Marcial de Rubicon, die heute in einem gleißenden weiß erscheint und Eingangsportale aus rötlichem Vulkanstein besitzt.